Zum ersten Mal seit 2004 ist der FC Arsenal englischer Fußballmeister. Den entscheidenden Schritt machte ausgerechnet AFC Bournemouth möglich: Die “Cherries” hielten Manchester City am vorletzten Premier-League-Spieltag mit einem 1:1 (1:0) auf Distanz, sodass die Gunners um Nationalspieler Kai Havertz mit vier Punkten Vorsprung nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sind.
2004 hatte Arsenal unter Trainer-Ikone Arsène Wenger und mit Torwart Jens Lehmann als unbesiegte “Invincibles” die bislang letzte, 13. Meisterschaft gefeiert.
Der französische Teenager Eli Junior Kroupi schockte Pep Guardiolas Mannschaft in der 39. Minute mit einem präzisen Schlenzer in den Winkel – das 1:0 (39.) war gleichzeitig der Knackpunkt der Partie.
City, das seiner Favoritenrolle zu keinem Zeitpunkt gerecht wurde, gelang durch Superstar Erling Haaland erst in der 90.+5 Minute der Ausgleich – zu spät für die Titelverteidigung. Für Guardiola, dessen bevorstehender Abschied aus Manchester das Spiel überschattete, wird das letzte Heimspiel gegen Europa-League-Finalist Aston Villa nun zur Abschiedsfeier.
Arsenal hingegen kann das Saisonfinale am Sonntag bei Crystal Palace (17.00 Uhr/Sky) entspannt angehen – sechs Tage vor dem Champions-League-Finale gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain.