Acosta hatte in Jerez und Le Mans das Treppchen jeweils verpasst. In Frankreich sei der Werksfahrer zuletzt “ein bisschen als Einzelkämpfer” mit “stumpfen Waffen” unterwegs gewesen, meinte der frühere MotoGP-Pilot Lüthi, “er hat halt wahrscheinlich
einfach den Reifen ein bisschen hart drangenommen.”
Im Vorjahr war Acosta im Sprint und im Grand Prix von Barcelona jeweils Vierter geworden. Es werde nun “sein Ziel sein”, so Lüthi, wie inThailand und Austin/USA auf das Podium zu fahren.
Die Strecke in Katalonien habe “so ziemlich alles, was das Rennfahrerherz begehrt”, sagte Lüthi, “eine sehr lange Gerade
mit sehr hohem Topspeed, schnelle Kurven, langsame Kurven, es geht
bergauf und bergrunter”. Allerdings gebe es “sehr wenig Grip”, dadurch sei der “Reifenverschleiß ziemlich groß”, die Fahrer und Teams
müssten “eine gute Abstimmung finden am Motorrad und dann auch über
die Grand-Prix-Distanz am Sonntag das Ganze managen”.
Acosta (21) hat am Rennwochenende einen Konkurrenten weniger, Weltmeister Marc Márquez (Spanien/Ducati) fehlt nach seinem schweren Sturz von Le Mans und einer Doppel-OP an Fuß und Schulter.