Dem FC St. Pauli droht immer mehr der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Alexander Blessin enttäuschte beim 1:2 (0:2) gegen den FSV Mainz 05 erneut und blieb lange weit davon entfernt, den Abstand zum rettenden Ufer zu verkürzen. Mainz räumt dagegen das letzte Fragezeichen hinter dem Klassenerhalt beiseite.
Philipp Tietz (6.) und Philipp Mwene (40.) trafen für die Mainzer, die zuvor drei Spiele nicht gewonnen hatten. Noch deutlich länger ist der Negativlauf von St. Pauli, das nun acht Partien infolge keinen Sieg mehr holen konnten. Der Anschluss durch Stürmer Abdoulie Ceesay kam zu spät (87.).
Blessins Team leistete sich eine schwache erste Hälfte. Mainz war spielerisch hoch überlegen. Auch im zweiten Durchgang zeigte sich, weshalb St. Pauli das klar offensivschwächste Team der Liga ist.
Durch die Niederlage von St. Pauli darf der 1. FC Heidenheim auf das Wunder Klassenerhalt hoffen. Das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt ist noch im Rennen um den Relegationsplatz, um den auch der VfL Wolfsburg kämpft. In den beiden Spielen in Köln am kommenden Sonntag (10. Mai) und dann im Saisonfinale gegen Mainz (16. Mai) lebt in Heidenheim noch der “kleine Funken Hoffnung”, so Kapitän Patrick Mainka. Dabei war der FCH vor Wochen mit zehn Punkten Rückstand zum Relegationsplatz schon weit abgeschlagen gewesen.