In der 14. Runde des IndyCar-Rennens auf dem Street Circuit in Markham (Kanada) endete der Einsatz von Mick Schumacher (27) mit einem harten Einschlag in die Streckenbegrenzung. Ohne Fremdeinwirkung verunfallte der Deutsche im Honda des Teams Letterman Lanigan Racing (RLL) und musste das Rennen vorzeitig beenden.
Zuvor hatte Schumacher, der von Platz zehn ins Rennen ging, noch Boden gutgemacht: Mit einer starken Überholaktion gegen seinen Teamkollegen Graham Rahal kämpfte er sich auf Rang neun vor. Doch der Aufwärtstrend endete abrupt. “Wir haben nicht einmal richtig gepusht”, erklärte Schumacher nach dem Unfall. “Ich habe auf meine Chance gewartet und bin der Mauer etwas zu nah gekommen.” Der Fehler kostete ihn nicht nur die Position, sondern auch das Rennen.
Kritik übte der Sohn der Formel-1-Legende Michael Schumacher an der Streckengestaltung: “Leider haben wir hier keine abgerundeten Mauern. Normalerweise kann man sie ein bisschen streifen, aber hier wird sofort das Lenkrad weggeschleudert – und man fährt geradeaus in die Mauer.”
Das Rennen in Markham gewann unterdessen der Schwede Marcus Ericsson (Andretti Global). Für Schumacher und das Feld geht es bereits am kommenden Sonntag (24. August) in Washington D.C. weiter. Der 15. von 18 Saisonläufen der IndyCar Series markiert damit die vorletzte Station vor dem Finale am 6. September in Monterey (Kalifornien).