Neben dem KTM-Werksfahrer hat Lüthi natürlich Aprilia auf dem Zettel. “Die waren letztes Jahr auch stark in Ungarn und mit
ihnen ist sowieso die ganze Saison zu rechnen”, meinte der frühere MotoGP-Pilot. Vor allem mit dem Werksteam um WM-Spitzenreiter Marco Bezzecchi (Italien) und seinen ärgsten Verfolger Jorge Martín (Spanien). “Die sind beide sehr stark und die Aprilia scheint
wirklich auf allen Strecken, egal ob schnell oder langsam wie Ungarn, gut zu
funktionieren.”
Der Balaton Park sei “recht eng”, habe “keine langen Geraden, sehr langsame Kurven,
da wird sehr, sehr viel im ersten Gang gefahren in der MotoGP-Klasse”, so Lüthi. Deshalb ist für ihn “die Abstimmung vom Motorrad sehr wichtig, dass das Motorrad
agil ist, handlich ist, es wird weniger auf Stabilität in schnellen Kurven geachtet.”