Te Rigele gewann das Halbfinale des Shanghai Masters gegen Adam Walton mit 5:7, 6:3, 6:4. Der Chinese musste nach dem verlorenen Auftaktsatz reagieren, fand im weiteren Verlauf aber besser in die Partie und machte den Erfolg im dritten Satz perfekt. Für Walton endete das Match nach einer umkämpften Begegnung auf dem Outdoor-Hartplatz mit einer Niederlage.
Walton behauptete sich im ersten Satz
Adam Walton erwischte den besseren Start und sicherte sich den ersten Satz mit 7:5. Der Australier, der als Nummer sieben der Setzliste angetreten war, hielt dem Druck in den entscheidenden Spielen stand. Te Rigele blieb zwar in den Ballwechseln präsent, konnte den Satzverlust aber nicht verhindern.
Die Zahlen unterstrichen, wie eng der Auftakt verlief. Walton brachte 64 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und gewann 73 Prozent der Punkte beim ersten Aufschlag. Te Rigele schlug zwölf Asse, fand im ersten Durchgang jedoch noch nicht die nötige Konstanz, um den Satz zu drehen.
Te Rigele verschärfte das Tempo
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild. Te Rigele spielte konsequenter von der Grundlinie und setzte Adam Walton mit seinen Returns früher unter Druck. Der Chinese gewann den zweiten Satz mit 6:3 und erzwang damit den Entscheidungssatz.
Vor allem beim ersten Aufschlag wurde Te Rigele nun zur stabileren Figur. Über das gesamte Match gewann er 80 Prozent der Punkte beim ersten Aufschlag und ließ dadurch weniger freie Möglichkeiten zu. Walton konnte seine starken Phasen am Netz zwar einbringen, doch Te Rigele hielt die Ballwechsel länger offen und wartete geduldig auf die Gelegenheit zum Angriff.
Entscheidung im dritten Satz
Der dritte Satz blieb umkämpft, ging mit 6:4 aber an Te Rigele. Der Chinese nutzte die entscheidenden Momente besser und bewahrte auch unter Druck die Kontrolle. Walton suchte weiter den Weg nach vorn, während Te Rigele mit seinem Grundlinienspiel und präzisen Schlägen dagegenhielt.
Die Match-Statistik spiegelte Te Rigeles leichte Überlegenheit wider. Er gewann 52 Prozent der Punkte insgesamt und 55 Prozent der Spiele. Zudem schlug er 38 Winner, während Walton 22 direkte Punktgewinne verbuchte. Diese Werte erklärten, warum Te Rigele nach dem Rückstand im ersten Satz die Kontrolle über die Partie übernahm.
Te Rigele bleibt im Turnier
Te Rigele erhielt für das Shanghai Masters 2026 eine Wildcard für die Qualifikation und nutzte seinen Auftritt nun für einen bedeutenden Erfolg im Turnierverlauf. Der in Hohhot geborene Chinese spielt rechtshändig mit beidhändiger Rückhand und überzeugte gegen Walton besonders dann, wenn die Ballwechsel über mehrere Schläge gingen.
Für Adam Walton blieb trotz des gewonnenen ersten Satzes kein Weiterkommen. Der von Mark Draper trainierte Australier hatte sich auf seinen Aufschlag und sein Spiel am Netz verlassen, konnte Te Rigeles Steigerung nach dem Satzverlust aber nicht dauerhaft bremsen. Te Rigele zog nach 5:7, 6:3, 6:4 ins Endspiel ein.