Lange sah es so aus, als würde Pedro Acosta beim Großen Preis von Frankreich auf das Podium stürmen, am Ende reichte es in Le Mans für den KTM-Werksfahrer wieder nicht. Nach Platz vier im Sprint wurde der Spanier im Hauprennen der MotoGP von Rang zwei bis auf Position fünf durchgereicht, Teamkollege Brad Binder (Südafrika) stürzte drei Runden vor Schluss und schied aus..
Es war ein Wochenende der Gegensätze in der Königsklasse, Aprilia schrieb Geschichte: Jorge Martín (Spanien) gewann nach dem Sprint auch den Grand Prix, Teamkollege Marco Bezzecchi (Italien) folgte ihm als Zweiter, und Ai Ogura (Japan) komplettiertе als Dritter den ersten Dreifachsieg der Marke in der MotoGP.
In der WM-Wertung liegt Bezzecchi nun mit 128 Punkten hauchdünn vor Martín (127). Bemerkenswert: Bereits 2024 hatte Jorge Martín Sprint und Hauptrennen in Le Mans für sich entschieden.
Bitter endete das Wochenende hingegen für Marc Márquez (Ducati). Der Weltmeister stürzte im Sprint per Highsider und zog sich dabei einen Bruch des fünften Mittelfußknochens am rechten Fuß zu. Der Spanier muss operiert werden – beim Eingriff wird auch ein Schulterproblem behandelt. Das Heimrennen in Barcelona nächste Woche wird Márquez verpassen.
Ein schwieriges Comeback erlebte Jonas Folger: Der 32-Jährige vertrat beim Team Tech3-KTM den Spanier Maverick Vinales, kam im Hauptrennen mit rund 70 Sekunden Rückstand als 16. und Letzter ins Ziel und war im Sprint bereits in Runde zwei gestürzt.