Für Pedro Acosta bleiben die Podiumsplätze in der MotoGP derzeit unerreichbar. Der KTM-Werkspilot aus Spanien wurde beim Großen Preis von Italien in Mugello Sechster und konnte wieder nicht in den Kampf um die Spitzenplätze mitreden. Acosta war lange Vierter, verlor in der Schlussphase aber noch zwei Positionen. Teamkollege Brad Binder (Südafrika) fuhr als Elfter in die Punkte.
Marco Bezzecchi schrieb derweil Geschichte: Der 27-jährige Italiener gewann überlegen und sicherte Aprilia den ersten MotoGP-Sieg beim Heimrennen. In der Gesamtwertung führt Bezzecchi nun mit 173 Punkten vor Teamkollege Jorge Martín (Spanien/156), der als Zweiter ins Ziel kam.
Es war bereits Bezzecchis vierter Triumph in dieser Saison – und der fünfte für Aprilia insgesamt in diesem Jahr, der Hersteller ist so erfolgreich wie nie zuvor in seiner MotoGP-Geschichte. Lediglich die beiden Spanien-Rennen in Jerez (Álex Márquez) und Barcelona (Fabio Di Giannantonio) gingen in dieser Saison an Ducati.
Den dritten Platz in Mugello sicherte sich Francesco Bagnaia. Sein Ducati-Teamkollege und Weltmeister Marc Márquez gab nach einer Doppel-OP sein Comeback und wurde Siebter. Der 33-jährige Spanier hatte im Sprint von Le Mans bei einem Sturz einen Bruch des fünften Mittelfußknochens am rechten Fuß erlitten und war anschließend doppelt operiert worden – auch eine Schulterverletzung wurde dabei behandelt. Den Frankreich-GP und das Rennwochenende in Barcelona hatte Márquez deshalb verpasst.
Sein jüngerer Bruder Àlex Márquez fehlte in Mugello nach einem schweren Crash in Barcelona.