Alejandro Davidovich Fokina setzte sich beim Shanghai Masters in der zweiten Runde gegen Jenson Tyler Brooksby mit 6:1, 6:3 durch. Der an Nummer 25 gesetzte Spanier dominierte die Partie auf dem Outdoor-Hartplatz von Beginn an und zog damit in die dritte Runde ein. Zugleich verteidigte er die Ranglistenpunkte, die er im Vorjahr in Shanghai gesammelt hatte.
Davidovich Fokina kontrollierte den Auftakt
Davidovich Fokina fand sofort seinen Rhythmus und bestimmte die Ballwechsel von der Grundlinie. Brooksby kam kaum dazu, sein Return-Spiel zu entfalten, während der Spanier mit seinem Aufschlag und präzisen Schlägen in die freien Ecken Druck erzeugte. Der erste Satz ging mit 6:1 an Alejandro Davidovich Fokina.
Die Zahlen des Matches unterstrichen diese Überlegenheit. Davidovich Fokina gewann 88 Prozent seiner Aufschlagspiele und holte 66 Prozent der Punkte bei eigenem Aufschlag. Beim ersten Aufschlag landeten 78 Prozent seiner Bälle im Feld. Jenson Tyler Brooksby fand dagegen nur selten eine stabile Länge in seinen Schlägen und musste viele Punkte aus der Defensive bestreiten.
Brooksby hielt länger dagegen
Im zweiten Satz blieb Jenson Tyler Brooksby zunächst besser im Spiel. Bis zum siebten Spiel verlief die Partie ausgeglichener, weil der US-Amerikaner seine Aufschlagspiele konzentrierter gestaltete und die Ballwechsel früher suchte. Alejandro Davidovich Fokina ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Er wartete geduldig auf kürzere Bälle und erhöhte anschließend das Tempo.
Im siebten Spiel erspielte sich der Spanier das entscheidende Break. Damit verschob sich das Kräfteverhältnis erneut deutlich. Davidovich Fokina schlug anschließend sicher zum Satzgewinn auf und beendete den zweiten Satz mit 6:3. Brooksby hatte keine Antwort mehr auf die Kombination aus präzisem Return und druckvollem Grundlinienspiel.
Klare statistische Vorteile für den Spanier
Auch die Match-Statistik spiegelte die Überlegenheit des Siegers wider. Davidovich Fokina schlug fünf Asse und spielte 20 Winner, während ihm kein Doppelfehler unterlief. Brooksby kam auf einen direkten Punkt mit dem Aufschlag und sieben Winner, machte aber 25 unerzwungene Fehler.
Besonders im Return-Spiel setzte Davidovich Fokina Akzente. Er gewann 52 Prozent der Return-Punkte und nutzte 63 Prozent seiner Breakbälle. Brooksby gewann dagegen nur 13 Prozent seiner Return-Spiele. Insgesamt holte der Spanier 59 Prozent der Punkte und gab der Partie damit auch statistisch eine klare Richtung.
Einzug in die dritte Runde
Für Alejandro Davidovich Fokina war der Erfolg auch deshalb wichtig, weil er vor dem Turnier in Tokio bereits in der ersten Runde gegen Matteo Berrettini verloren hatte. In Shanghai war er dank einer Freirunde erst jetzt in den Wettbewerb eingestiegen. Jenson Tyler Brooksby hatte dagegen bereits in der ersten Runde gespielt und Jaume Munar mit 7:5, 6:4 besiegt.
Das Duell hatte vor dem Match ausgeglichen bei einem Sieg für jeden Spieler gestanden. Brooksby hatte das erste Aufeinandertreffen in Antwerpen gewonnen, Davidovich Fokina später in Basel den Ausgleich geschafft. In Shanghai entschied der Spanier das bislang letzte Duell jedoch deutlich für sich und setzte seinen Weg in die dritte Runde ohne Satzverlust fort.