Christian Klien: „Das ist noch richtiges Oldschool-Rennfahren“
Für Christian Klien schließt sich beim Red Bull Ring Classics ein besonderer Kreis. Der ehemalige Formel-1-Pilot steht mittlerweile nicht mehr nur für modernen Motorsport, sondern ist auch Teil einer historischen Rennserie – eine Entwicklung, die ihn selbst schmunzeln lässt.
„Jetzt bin ich in einer historischen Serie dabei. Da sieht man, wie die Zeit vergeht“, sagt Klien. Der Spaß am Rennfahren sei jedoch ungebrochen. In der Interwetten SportsCar Challenge startet der Vorarlberger mit einem offenen Sportwagen-Prototypen auf Basis eines Chassis aus dem Jahr 2002. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem kraftvollen V8-Cosworth-Motor. Gerade die vergleichsweise geringe Elektronik macht für Klien den besonderen Reiz aus: „Das ist noch richtiges Oldschool-Rennfahren.“
Auch in der BOSS GP dürfen sich die Fans auf Motorsport der Extraklasse freuen. Dort sorgen Formel-1-Boliden vergangener Generationen für spektakuläre Auftritte – inklusive des unverwechselbaren Sounds der legendären V10-Motoren. „Die Fans können sich auf richtig guten Formel-1-V10-Sound freuen“, betont Klien.
Ein besonderes Highlight erwartet ihn dabei auch persönlich: Mit Mathias Lauda ist ein weiterer prominenter Name am Start. „Bei seinem Gaststart in dieser Rennserie gibt es also ein ServusTV-Experten-Duell“, sagt Klien mit einem Augenzwinkern.
Der Red Bull Ring selbst zählt für den ehemaligen Formel-1-Piloten zu den schönsten Rennstrecken im Kalender. „Die Anlage hier ist wunderschön, der gesamte Formel-1-Tross liebt es, hierher zu kommen“, erklärt er. Trotz ihres auf den ersten Blick einfachen Layouts habe die Strecke ihre Tücken: „Am Papier schaut die Strecke relativ simpel aus, ist sie aber nicht.“
Für Klien hat Spielberg zudem eine besondere Bedeutung. Der Red Bull Ring gilt für ihn als Heimstrecke – auch wenn ihm ein Formel-1-Rennen vor heimischem Publikum während seiner aktiven Königsklassen-Karriere verwehrt blieb. „Für mich auch eine Heimstrecke, leider ging es sich in der Formel 1 nie aus“, so Klien.