Isaac del Toro vom Team UAE Emirates-XRG hat die Bergankunft auf dem Grand Colombier bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes gewonnen und seine Chancen auf den Gesamtsieg gewahrt. Der Mexikaner setzte sich mit 24 Sekunden Vorsprung vor Juan Ayuso (Lidl-Trek) und Tobias Halland Johannessen (+38 Sekunden) durch, in der Gesamtwertung liegt er als Dritter nur 49 Sekunden hinter Luke Tuckwell. Der Australier vom deutschen Team Red Bull-Bora-Hansgrohe hat als Führender der Gesamtwertung 42 Sekunden Vorsprung auf Matteo Jorgenson (Visma-Lease a Bike).
Der große Verlierer des Tages war jedoch Paul Seixas: Der 19-jährige Franzose von Decathlon CMA CGM stürzte nach rund 40 Kilometern auf der vorletzten Etappe schwer, lag kurz am Boden und fuhr anschließend mit zwei Teamkollegen und etwa vier Minuten Rückstand hinter dem Feld her. Schürfwunden an Armen und Beinen sowie Blutspuren auf seinem weißen Trikot des besten Jungprofis dokumentierten die Wucht des Aufpralls.
37 km vor dem Ziel fand Seixas wieder Anschluss ans Peloton, doch am Schlussanstieg fehlten ihm die Kräfte – er kam mit 1:21 Minuten Rückstand als Siebter ins Ziel und ist in der Gesamtwertung Sechster. Bester Deutscher wurde der frühere Eisschnellläufer Lennart Jasch vom Team Tudor Pro Cycling, der mit 3:07 Minuten Rückstand den 13.
Platz belegte. Bereits am Vortag hatte der Brite Oscar Onley, Vierter der Tour de France 2025, einen schweren Sturz erlitten und war wegen einer ausgekugelten Schulter am Samstag nicht mehr am Start.
Seixas wird nach einem starken Frühjahr zugetraut wird, bei der Tour de France ab dem 4. Juli phasenweise mit Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mithalten zu können.
Das Rennen, früher als Dauphine bekannt, endet am Sonntag mit einer weiteren schweren Alpenetappe und Bergankunft auf dem Plateau de Solaison.