Die Boston Bruins besiegten die New York Rangers im Saisoneröffnungsspiel des NHL-Jahrs 2026-27 mit 3:0. Nach zwei torlosen Dritteln entschied Boston die Partie im dritten Drittel mit drei Treffern. Für die Bruins war es zugleich der elfte Sieg in Folge in einem Heimauftakt.
Zwei torlose Drittel
Im ersten Drittel blieb die Partie ohne Treffer. Auch im zweiten Abschnitt gelang keinem Team der Durchbruch, sodass die Begegnung mit einem torlosen Zwischenstand in die zweite Pause ging. Die Rangers hielten defensiv dagegen, während Boston auf den entscheidenden Moment wartete.
Für die Bruins war das Spiel auch personell besonders. David Pastrnak trat erstmals als Kapitän auf. Für Pastrnak war es zugleich das erste Spiel als 28. Kapitän in der Geschichte der Bruins. Der 30-Jährige startete damit in seine 13. NHL-Saison. Boston spielte zudem ohne den gesperrten Verteidiger Charlie McAvoy.
Boston entscheidet im dritten Drittel
Im dritten Drittel erhöhte Boston den Druck und wurde dafür belohnt. Fraser Minten eröffnete den Torreigen mit einem Handgelenkschuss nach Zuspiel von Mason Lohrei. Minten überwand Igor Shesterkin an der Handschuhseite und brachte die Bruins in Führung.
Wenig später legte John-Jason Peterka nach. In seinem Bruins-Debüt erzielte er sein erstes Tor für Boston, nachdem er im linken Kreis zum Abschluss gekommen war und den Puck durch die Beine von Igor Shesterkin setzte. Elias Lindholm und Hampus Lindholm bereiteten den Treffer vor.
Mark Kastelic stellte anschließend den Endstand her. Sein Empty-Net-Tor fiel nach Vorarbeit von Fraser Minten und Marat Khusnutdinov. Die Rangers hatten damit keine Antwort mehr, Boston brachte den Vorsprung über die Zeit.
Shutout für Jeremy Swayman
Hinter der stabilen Schlussphase stand Jeremy Swayman. Der Bruins-Torhüter hielt sein Tor über die gesamte Partie sauber und feierte seinen 19. Karriere-Shutout in der NHL. Für Boston war der Erfolg damit nicht nur offensiv durch die späte Produktion im dritten Drittel geprägt, sondern ebenso durch die defensive Konsequenz.
Der Saisonauftakt hatte auch für Mike Sullivan eine besondere Bedeutung. Der Headcoach der Rangers absolvierte sein 1.000. NHL-Spiel als Trainer – ausgerechnet gegen sein früheres Team. Boston war Sullivans erster NHL-Headcoaching-Job, bevor er später mit den Pittsburgh Penguins zweimal den Stanley Cup gewann.
Am Ende stand der Endstand Boston Bruins 3:0 New York Rangers. Boston gewann damit das Duell zweier Original-Six-Franchises und startete erfolgreich in die neue Saison. Die Rangers mussten dagegen nach einem torlosen Abend in der Offensive ohne Punktgewinn aus Boston abreisen.