Die Philadelphia Flyers unterlagen zum Saisonauftakt der NHL 0:7 gegen die Pittsburgh Penguins. Pittsburgh gewann damit das Rematch der ersten Playoff-Runde des Vorjahres, in der die Flyers die Penguins in sechs Spielen eliminiert hatten. Der Auswärtssieg fiel deutlich aus und unterstrich die klare Kontrolle der Penguins über die Partie.
Pittsburgh legte früh den Grundstein
Die Penguins starteten druckvoll und gingen im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Nick Robertson eröffnete den Torreigen nach einem Zuspiel von Kris Letang, der zuvor von Sidney Crosby bedient worden war. Robertson lenkte die Scheibe nach dem Pass ans Netz. Später erhöhte Ville Koivunen mit einem Backhand-Schuss. Samuel Girard und Kaedan Korczak bereiteten den Treffer vor.
Für Ville Koivunen war der Treffer ein besonderer Moment in einem frühen Abschnitt seiner Entwicklung in Pittsburgh. Der Angreifer hatte im August trotz bislang nur zwei NHL-Toren einen neuen Achtjahresvertrag bei den Penguins unterschrieben. Gegen Philadelphia setzte er mit seinem Abschluss ein offensives Zeichen.
Evgeni Malkin und Hendrix Lapierre bauten den Vorsprung aus
Im zweiten Drittel entschieden die Penguins die Partie endgültig. Evgeni Malkin traf im Powerplay aus dem Slot, nachdem er sich mit Hendrix Lapierre abgestimmt hatte. Kurz darauf erzielte Lapierre selbst einen Treffer. Filip Hallander und Declan Carlile bereiteten das Tor vor. Hallander legte wenig später nach und vollendete eine Szene aus dem Gedrängel vor dem Tor.
Damit stand es nach dem zweiten Drittel 0:5 aus Sicht der Flyers. Hendrix Lapierre, der im Sommer von den Washington Capitals nach Pittsburgh gewechselt war, erhielt mit seinem Tor ein persönliches Erfolgserlebnis. In der vergangenen Saison hatte er eine lange torlose Phase durchlaufen. Nun trug er sich bereits im ersten Saisonspiel in die Torschützenliste ein.
Penguins vollendeten den klaren Auswärtssieg
Auch im dritten Drittel ließ Pittsburgh nicht nach. Nick Robertson erzielte in Unterzahl seinen zweiten Treffer der Partie und erhöhte auf 0:6. Filip Hallander steuerte den Assist bei. Den Schlusspunkt setzte Egor Chinakhov mit einem Powerplay-Tor, bei dem Erik Karlsson und Rickard Rakell die Vorarbeit leisteten.
Der Drittel-Verlauf lautete damit 0:2, 0:3 und 0:2. Die Flyers blieben ohne eigenen Treffer und mussten sich dem Druck der Penguins über die gesamte Spielzeit beugen. Dan Vladar stand im im Tor der Flyers. Er bekam es mit einer Pittsburgher Offensive zu tun, die bei fünf gegen fünf sowie in Über- und Unterzahl erfolgreich war.
Deutliche Bedeutung zum Saisonstart
Der 7:0-Erfolg war für Pittsburgh ein überzeugender Start in die Saison 2026/27 und zugleich eine klare Antwort auf das Playoff-Aus des Vorjahres. Philadelphia erlebte dagegen den bislang frühesten Saisonauftakt in der Geschichte der Flyers mit einer deutlichen Niederlage. Porter Martone, der in seine erste vollständige NHL-Saison ging und als früher Kandidat für die Calder Trophy galt, konnte die Partie nicht zugunsten der Flyers wenden.
Für die Penguins standen neben dem klaren Ergebnis vor allem die Breite der Offensive und die Konsequenz im Powerplay im Mittelpunkt. Nick Robertson erzielte zwei Tore, während Ville Koivunen, Evgeni Malkin, Hendrix Lapierre, Filip Hallander und Egor Chinakhov jeweils trafen. Pittsburgh nahm damit aus dem ersten direkten Duell der neuen Spielzeit einen klaren Erfolg mit.