Im WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien im Mercedes-Benz Stadium zu Atlanta blieb es über weite Strecken torlos – bis zur 55. Minute. Morgan Rogers flankte von rechts mit einer weiten Hereingabe, Anthony Gordon traf per Volleyabschluss und schob den Ball am herauslaufenden Emiliano Martínez vorbei ins Netz: 1:0 für England. Es war ein Treffer, der das Stadion aufhorchen ließ – und der die Partie entscheidend prägte, allerdings anders, als es die englische Mannschaft erhofft hatte.
England-Trainer Thomas Tuchel reagierte auf die Führung, indem er das System in Richtung defensiver Absicherung verschob. Anthony Gordon wurde in der 72. Minute ausgewechselt. Die Konsequenz: England zog sich immer weiter zurück, überließ Argentinien zunehmend die Initiative – eine taktische Entscheidung, die sich als folgenreich erweisen sollte.
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Veröffentlicht:
16.07.2026
Argentinien dreht Halbfinale in der Schlussphase – England ausgeschieden
England führte durch Anthony Gordon mit 1:0, doch Argentinien drehte die Partie in der Schlussphase: Enzo Fernández und Lautaro Martínez trafen zum 2:1-Endstand und sicherten den Einzug ins WM-Finale.