Die Toronto Maple Leafs gewannen mit 2:1 gegen die New York Islanders und feierten damit ihren ersten Sieg im zweiten Saisonspiel. Toronto legte im ersten Drittel eine Führung vor, geriet nach einem torlosen Mittelabschnitt im Schlussdrittel jedoch noch einmal unter Druck. Der Anschlusstreffer der Islanders sorgte für Spannung, änderte aber nichts mehr am Ergebnis.
Toronto nutzte den Start
Die Partie war das Saisonauftaktspiel der New York Islanders und zugleich das zweite Saisonspiel der Toronto Maple Leafs. Toronto war nach der 2:3-Niederlage gegen Montreal auf eine Reaktion aus. Im Mittelpunkt stand außerdem das Duell der beiden jüngsten aufeinanderfolgenden Nummer-eins-Picks im NHL Draft: Gavin McKenna lief für Toronto auf, Matthew Schaefer für New York.
Den ersten Treffer erzielte Colton Sissons nach 7:14 Minuten. Er fälschte einen Schuss von Nick Paul unmittelbar vor dem Tor ab und brachte die Maple Leafs damit in Führung. Toronto erhielt dadurch früh Kontrolle über das Ergebnis, während die Islanders einem Rückstand hinterherliefen.
Nach 11:55 Minuten erhöhte Easton Cowan im Powerplay auf 2:0. Der Treffer fiel im Powerplay: Morgan Rielly hielt den Puck an der blauen Linie und spielte auf Jack Roslovic, dessen Schuss Sorokin abwehrte, ehe Cowan den Rebound zum 2:0 verwertete. Die Special Teams gaben Toronto damit zusätzlichen Schwung. Für die Islanders wurde die Aufgabe bereits im ersten Drittel schwieriger.
Islanders blieben im Mittelabschnitt ohne Antwort
Das zweite Drittel endete torlos. Toronto behauptete den Vorsprung, ohne einen weiteren Treffer zu erzielen, und New York gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Damit blieb die Ausgangslage vor dem Schlussabschnitt klar: Die Maple Leafs führten mit zwei Toren, während die Islanders eine wirkungsvolle Antwort benötigten.
Im Tor der Islanders stand Ilya Sorokin. Sorokin parierte bei seinem ersten Saisoneinsatz 24 von 26 Schüssen. Toronto setzte auf Anthony Stolarz, der nach der Auftaktniederlage gegen Montreal erneut startete und insgesamt 26 Schüsse parierte.
Heineman brachte die Spannung zurück
Im dritten Drittel meldeten sich die Islanders zurück. Emil Heineman erzielte nach 14:09 Minuten des Schlussdrittels in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 1:2 für New York. Bo Horvat bereitete den Treffer mit einem Pass auf den davongeeilten Heineman vor. Der Anschlusstreffer veränderte die Dynamik der Schlussphase: Toronto musste den knappen Vorsprung nun konzentriert verteidigen, während New York auf den Ausgleich drängte.
Die Aufholjagd der Islanders blieb jedoch unvollendet. Toronto hielt an der Führung fest und brachte den 2:1-Erfolg über die Zeit. Der Spielverlauf spiegelte dabei die Bedeutung des ersten Drittels wider: Die Maple Leafs nutzten ihre frühen Möglichkeiten, New York fand erst spät den Anschluss.
Bedeutung des Erfolgs
Für Toronto war der Sieg die direkte Antwort auf die Auftaktniederlage gegen Montreal und zugleich der erste Erfolg unter dem neuen Cheftrainer Jim Hiller. Die Maple Leafs entschieden die Partie mit zwei Treffern im ersten Drittel und bewahrten auch nach dem Gegentor im Schlussabschnitt die Kontrolle über das Ergebnis. Easton Cowan und Colton Sissons erzielten die Tore des Siegers, während Emil Heineman den einzigen Treffer der Islanders beisteuerte.
New York startete damit ohne Sieg in die neue Spielzeit. Zusätzlich fehlte Mathew Barzal verletzt; Bo Horvat fungierte in seiner Abwesenheit als Kapitän der Islanders. Das NHL-on-Prime-Spiel erhielt durch das Aufeinandertreffen von Gavin McKenna und Matthew Schaefer besondere Aufmerksamkeit, auf dem Eis entschied letztlich jedoch Torontos effizienter Start.