Generell könne man sagen, “Miami war ein tolles Rennen, die Formel 1 stellt sich jetzt nach diesen Regeländerungen doch etwas positiver wieder dar. Die Rennen waren spannend, es gab Überholmanöver”, so der ehemalige österreichische Formel-1-Pilot. “Jetzt ist nochmal eine kurze Pause, zwei, drei Wochen bis Montreal. Man hat gehört, einige Teams werden in Montreal schon wieder Updates mitbringen, auch Mercedes. Man darf gespannt sein, wie es dann in Montreal weitergeht, ob sich die Kräfte dann nochmal etwas verschieben.”
WM-Spitzenreiter Antonelli nimmt in das fünfte Rennen des Jahres einen Vorsprung von 20 Zählern auf Teamkollege George Russell mit, der in Miami zum wiederholten Male dem Tempo seines jungen Widersachers nicht hatte folgen können. Für Russell sei es ein “schwieriges Wochenende” gewesen, so Klien: “Er tut sich da sichtlich schwer. Für ihn wird es wichtig, dass er jetzt einen kühlen Kopf bewahrt. Montreal, das nächste Rennen ist eine Strecke, die ihm relativ gut liegt, da hat er letztes Jahr gewinnen können.”
Nicht nur für das kommende Event sieht Klien wieder mehr Spannung in der Formel 1: “Vom Gesamten her würde ich sagen, Mercedes ist nicht mehr unschlagbar, die Teams haben aufgeholt. Auch bei Red Bull hat man gesehen, das war definitiv ein Schritt nach vorne.” Max Verstappen war lange um sein erstes Podest des Jahres gefahren und wurde trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe noch Fünfter. Für Miami hatte der Automobil-Weltverband FIA Änderungen an den Energiesparregeln vorgenommen. Zudem wurde aufgrund der langen Pause das erste freie Training um 30 Minuten auf 90 Minuten verlängert.